Tankstellen-Aktion

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Vor der Shell-Tankstelle in der Nordhoff-Straße protestierten Greenpeace-Aktivisten mit Handbannern für den Schutz der Arktis. Der Grund für die Aktion: Nachdem US-Präsident Obama Shell die Ölsuche in der Arktis genehmigt hat, sendet der Ölkonzern jetzt seine Flotte von Bohrschiffen und -plattformen Richtung Alaska. Die Erderwärmung lässt dort das ewige Eis schmelzen. Ölkonzerne nutzen dies, um die Arktis auszubeuten.

Das Gebiet, in dem Shell bereits zum zweiten Mal nach Öl bohren will, ist eine der letzten unberührten Regionen der Erde. Nachdem es im Jahr 2012 bei Shells Arktisprojekt zu mehreren schweren Pannen und Unfällen vor der Küste Alaskas gekommen war, musste der Konzern in den vergangenen beiden Jahren seine Probebohrungen aussetzen.

Selbst die US-Regierung sieht die Wahrscheinlichkeit für einen oder mehrere schwere Unfälle während des Förderzeitraums von 51 Jahren auf 75 Prozent.